Biolandhof der Familie Eisenach

Eckhardt Eisenach bei Legehennen
Eckhardt Eisenach bei den Legehennen

Willkommen beim BIOLAND-Hof Eisenach. Informationen über:

Artgerechte und naturgemäße Haltung unserer Hühner, Auslauf, Hühnerställe mit Volieren, erhöhte Sitzstangen, Familiennester, hundertprozent Biofütterung.

Hofladen: BIOLAND-Eier, Nudel und frisches Bio-Sortiment.
Unser Team und unsere Partner
BIOLAND-Verband, Richtlinien, Kontrollen und Prüfungen.

 

Neue Auszubildende

Carlotta Holzhauer hat am 1. Juli ihre Ausbildung auf dem Bioland-Hof Eisenach begonnen. Sie wird sich in 14 Monaten mit der Praxis des ökologischen Landbaus in Guntershausen vertraut machen.

 

Anschließend möchte Carlotta in Witzenhausen studieren. Im Fachbereich für ökologische Agrarwissenschaften der Uni Kassel interessiert sich die naturverbunden junge Frau besonders für den Bereich der Forschung. 

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Neu im Hofladen

Christa Eisenach
Christa Eisenach

Seit Mai bedient und berät Christa Eisenach die Kunden im Hofladen.

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Aktuelles aus Natur und Landwirtschaft

Ressourcen schützen mit Kreislaufwirtschaft (Do, 18 Aug 2016)

Seit dem 29. April sind die natürlichen Ressourcen für 2016 in Deutschland aufgebraucht. Weltweit waren die Biokapazitäten am 8. August erschöpft. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), kommentiert den Erdüberlastungstag. "Ab heute leben wir auf Kredit und auf Kosten unserer Kinder. Wir übernutzen zu viele Ressourcen wie Böden oder Wasser. Weltweit werden jedes Jahr mehr als 10 Millionen Hektar Landwirtschaftsfläche durch falsche landwirtschaftliche Bewirtschaftung zerstört. Das entspricht fast der gesamten deutschen Ackerfläche. Wenn alle Menschen so leben würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir mehr als 3 Erden. Das müssen wir ändern.   Landwirtschaft muss wieder stärker im Kreislauf funktionieren. Der Ökolandbau macht vor, wie das geht. Biobäuerinnen und -bauern bewirtschaften ihre Betriebe als ganzheitliche Systeme, in denen Ackerbau und Viehhaltung im Einklang stehen. Nach dem Vorbild der Natur versuchen Biobäuerinnen und -bauern so wenig wie möglich externe Betriebsmittel einzusetzen. Energieaufwendige Kunstdünger oder chemisch-synthetische Pestizide sind tabu. Durch weniger Tiere pro Fläche vermeiden Biobäuerinnen und -bauern umweltschädliche Emissionen und Überdüngung.    Mit gesunden Humusböden wird auf Biohöfen jede Menge Kohlenstoff gebunden. Dieses Bio-CSS* auf Ökohöfen entlastet das Klima.    Die Politik muss dringend umsteuern Richtung Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wirtschaftsformen wie den Ökolandbau konsequent voranbringen."    *CCS = Carbon (Dioxide) Capture and Storage (dt. CO2-Abscheidung und -Speicherung)   Hintergrundinfo Der Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day) gibt an, ab welchem Tag im Jahr die Biokapazität erschöpft ist. Während im Jahr 2000 der Erdüberlastungstag noch auf den 1. Oktober fiel, hat das "Global Footprint Network" errechnet, dass in 2016 schon am 8. August alle natürlichen Ressourcen wie Wälder, Flächen, Wasser oder Ackerland verbraucht sind. Der deutsche Erdüberlastungslag wurde bereits auf den 29. April datiert. Quelle: Pressemitteilung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V.
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Ganzjährige Ausbringung von Festmist und Kompost weiterhin ermöglichen (Sa, 13 Aug 2016)

Gemeinsame Anliegen von DBV und BÖLW zur Novelle der Düngeverordnung   Berlin, 10.08.2016. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) sehen weitreichende Auswirkungen der Novelle der Düngeverordnung auf die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zukommen. An einem Spitzengespräch der beiden Verbände auf dem Biohof Braun im oberbayrischen Freising nahmen DBV-Präsident Joachim Rukwied, der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl, BÖLW-Vorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein und BÖLW-Vorstand Jan Plagge teil.   DBV und BÖLW setzen sich für eine zügige und praxistaugliche Neufassung des Düngerechts ein. Übereinstimmend betonten die Verbände den wichtigen Beitrag von Festmist und Kompost zur Kreislaufwirtschaft, zum Grünlanderhalt sowie zu Gewässerschutz und Bodenfruchtbarkeit. Mit Sperrfristen für die Ausbringung von Mist und Kompost im Herbst und Winter, wie sie im Entwurf der neuen Düngeverordnung vorgesehen sind, würden aber gerade die Betriebe gefährdet, die diese wasser- und bodenschützende Kreislaufwirtschaft praktizieren. DBV und BÖLW fordern mit Blick auf die neue Düngeverordnung deshalb, dass Festmist und Kompost zeitlich unbeschränkt ausgebracht werden dürfen und die Vorgaben für Lagerkapazitäten bei Festmist nicht ausgeweitet werden.   Um die Böden zu schonen, werden diese Dünger häufig im Winter auf dem gefrorenen Boden ausgebracht. Bei sachgerechter Anwendung ist keine negative Auswirkung auf das Grundwasser bekannt. Auch von Seiten der Wissenschaft werde kein Bedarf für solche einschränkenden Regelungen gesehen, erklärten beide Verbände. Generell dürften Betriebe mit geringen Nährstoffsalden, von denen keine negativen Umweltwirkungen ausgehen, nicht mit zusätzlichen An-forderungen belastet werden.
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Nachhaltig? Öko ist Leitbild (Di, 09 Aug 2016)

BÖLW zum Entwurf der neuen nationalen Nachhaltigkeitsstrategie Öko ist Leitbild für nachhaltige Land- und Lebensmittelwirtschaft Berlin, 09.08.2016. Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie bestimmt seit 2002 den Kurs für nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Aktuell wird sie überarbeitet, zum Entwurf der Neufassung hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eine Stellungnahme abgegeben. Dazu Elke Röder, Vorstand des BÖLW: „Wir begrüßen eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie. Wichtig für Glaubwürdigkeit und Wirkung einer solchen Strategie ist jedoch ihre Ganzheitlichkeit. Ein entscheidender Aspekt ist die konsequente Abstimmung auch auf andere politische Prozesse, sei es zur Realisierung verbindlicher Ziele, zu denen sich die Bundesrepublik EU- oder völkerrechtlich bereits verpflichtet hat, oder sei es zu nationalen Gesetzgebungsverfahren. Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie kann nur wirken, wenn sie als Instrument der gesamten Bundesregierung genutzt wird. Das bedeutet: verbindliche Maßnahmen und konkrete Zeitziele in allen Bereichen. Wir sehen es kritisch, dass in der Strategie der Bundesregierung wichtige Fragen der aktuellen politischen sowie wissenschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskussion nicht berücksichtigt werden. Zwar wird einleitend auf das Prinzip der Planetaren Belastungsgrenzen als „absolute äußere Beschränkung“ hingewiesen, auf diesen absoluten Rahmen in der weiteren Strategie aber kaum noch Rücksicht genommen. Insbesondere beim Schutz von Klima und Artenvielfalt wird es nicht ausreichen, lediglich den Mehrverbrauch von Ressourcen bzw. die Steigerung von Emissionen zu reduzieren. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Mit der Ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft kann sich die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung an einem Leitbild orientieren, dass Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungsstufe hinweg vorlebt. Als Schlüsseltechnologie muss der Ökolandbau als Leitbild für die gesamte Landwirtschaft anerkannt und gestärkt werden. Ein erster notwendiger Schritt und zugleich Zeichen der Verbindlichkeit wäre, das Bundes-programm Ökologischer Landbau entsprechend dem 20-Prozent-Ökolandbau-Ziel auf 60 Mio. € aufzustocken.“ Zur BÖLW- Stellungnahme zum Entwurf der Neuauflage der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung (pdf, 445 kB): http://boelw.de/fileadmin/media/pdf/Themen/Umwelt/160730_BOELW_Stellungnahme_Nachhhaltigkeitsstrategie.pdf
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Windkraft und Fledermausschutz (So, 17 Jul 2016)

https://idw-online.de/de/news655932
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